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Ausbildungsablauf

Kontakt

Lehrgang Altenpflege

Die Ausbildung dauert drei Jahre.
Sie ermöglicht, vor allem pflegerische und soziale Tätigkeiten eigenverantwortlich zu übernehmen.

Lehrgang Altenpflegehilfe

Die Ausbildung dauert ein Jahr.
Sie ermöglicht, vor allem pflegerische und soziale Aufgaben nach Anweisung verantwortungsvoll zu übernehmen.
Nach einjähriger Ausbildung können Absolventen bei sehr guten bis befriedigenden Leistungen die dreijährige Fachkraft-Ausbildung um sechs bis zwölf Monate abkürzen.

Fortbildungsmaßnahme Altenpflegeassistent

Der Lehrgang dauert sechs Monate.
Nach Abschluss des Lehrgangs erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat der Deutschen Angestellten-Akademie, das Zertifikat Betreuungskraft nach § 87b SGB XI, das Ersthelferzertifikat (dies entspricht dem Betriebshelferzertifikat) sowie das DRK-Zertifikat „Pflegediensthelfer“.

Abschlussprüfung

Die Ausbildung endet mit der staatlichen Prüfung (Altenpflegeassistent/-in s.o.); diese führt zur Anerkennung der Berufsbezeichnung „Altenpfleger/-in“ bzw. „Altenpflegehelfer/-in“.
Nach der Ausbildung können sie in der stationären, teilstationären, ambulanten und offenen Altenhilfe tätig sein.

Die theoretische Ausbildung

besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht an der Schule. Der Unterricht findet in Blöcken statt. In jeder Blockwoche werden 35 Unterrichtsstunden erteilt, insgesamt

  • Mindestens 2100 Stunden in der Altenpflege
  • Mindestens 750 Stunden in der Altenpflegehilfe

Die praktische Ausbildung findet in Einrichtungen der Altenpflege/Altenhilfe statt.

Sie umfasst mindestens 2.500 Stunden (Altenpflegehilfe: 900 Stunden). Für die praktische Ausbildung schließen Sie einen Ausbildungsvertrag mit einem Heim bzw. einer Sozialstation ab. Dort arbeiten Sie dienstplanmäßig nach den geltenden Arbeitszeitbestimmungen. Die Einrichtung ermöglicht folgende fachspezifische Einsätze:

  • Sozial-/Diakoniestation (bei ambulanter Pflege: Heim)
  • Krankenhaus bzw. geriatrische Rehabilitationsklinik
  • Gerontopsychiatrie

Der Ablauf der Ausbildung

In der Ausbildung wechseln sich Theorie- und Praxisphasen ab. Der theoretische Unterricht erfolgt in drei- oder vierwöchigen Unterrichtsblöcken. Hier setzen wir den landesweit gültigen Lehrplan um.

Die Vorteile des Blockunterrichts

  • Die kurzen Theoriephasen schaffen Raum für konzentrierte Lernzeit.
  • Die praktische Arbeit und der Kontakt zu den Pflegebedürftigen werden nicht zu stark unterbrochen.

Weitere Besonderheiten

  • Wir stellen Ihnen die wichtigsten Fachbücher zum persönlichen Lern-Gebrauch zur Verfügung.
  • Unser Demonstrationsraum steht für das Üben vieler praktischer Tätigkeiten bereit.
  • Internet-Zugang ist jederzeit möglich.

Die praktische Ausbildung

In Ihrer ausbildenden Einrichtung arbeiten Sie nach Dienstplan und werden von pädagogisch geschulten Praxisanleiter(n)-/innen betreut.
Im zweiten und dritten Jahr werden Sie darüber hinaus in externen Praxisstellen eingesetzt, z. B. im Krankenhaus und in der Gerontopsychiatrie.

Lernen für die Zukunft

Die Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit der Prüfung zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger/-in. Während der Ausbildung erwerben Sie Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für eine qualifizierte Pflege und Betreuung alter Menschen erforderlich sind. So lernen Sie bei uns wichtige Aufgaben und Konzepte in der Pflege, Diagnostik und Therapie, Maßnahmen zur Unterstützung des Lebensalltags, Team- und interdisziplinäre Zusammenarbeit, aber auch Beratung sowie organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen. Während der Ausbildung werden Sie ein breites Spektrum möglicher Arbeitsfelder kennenlernen.

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